Seltene Arten im Rambower Moor:
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Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)


Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)


Bartmeise (Panurus biarmicus)
(Foto: Danja Kölln)


Natternzunge (Ophioglossum vulgatum)


Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis)


Große Rohrdommel (Botaurus stellaris)
Seltenes im Rambower Moor
Von dem Wanderweg rund um das Moor können Sie nicht nur die Schönheit des Moores erleben, sondern auch sehr gut die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt bewundern. Auf den bunten Kohldistelwiesen blühen im Frühjahr Orchideen und Kuckuckslichnelken
(Lychnis flos-cuculi). In den sehr nassen Moorbereichen finden sich große Bestände von Sumpf-Herzblatt
(Parnassia palustris), Fieberklee
(Menyanthes trifoliata) und Natternzunge
(Ophioglossum vulgatum).

Mit etwas Glück hört man die Rufe der Kraniche
(Grus grus), die im Moor mehrere Brutreviere besetzen. Im Moor brüten unter anderem auch das Tüpfelsumpfhuhn
(Porzana porzana), die Wasserralle
(Rallus aquaticus) und die Bartmeise
(Panurus biarmicus). Will man aber den urtümlichen Ruf der heimlichen
Rohrdommel (Botaurus stellaris) hören, dann muss man morgens zeitig aufstehen.
In dem breiten Schilfgürtel des Rambower Sees mit seinen überstauten Seggenriedern sowie Hochstaudenfluren, findet man viele Libellen- und Tagfalterarten. Hier kommen der Große Feuerfalter
(Lycaena dispar) und die Große Moosjungfer
(Leucorrhinia pectoralis) vor. Auch der Fischotter
(Lutra lutra) ist am Rambower See zu Hause.
Tiere und Pflanzen beobachten
Das Rambower Moor ist ein Naturschutzgebiet und darf nicht außerhalb der Wege betreten werden. Vieles ist jedoch auch von dem schönen Rundweg aus zu beobachten. Durch eine Ausschilderung der Wanderwege, durch zwei Beobachtungstürme sowie durch Bohlenwege in einem Quellgebiet und an einem Torfstich entlang werden Naturerlebnisse möglich, ohne dass der Besucher stört. Der Rundweg dauert übrigens ca. 3 - 4 Stunden.