
Eine erfolgreich umgesetzte Maßnahme ist die Besucherlenkung, mit geführten Exkursionen oder Bohlenwege die über geschützte Bereiche gezogen sind.
Lebensraum für die Rohrdommel
Mit den Fördermitteln der EU können Schutzmaßnahmen zur Sicherung des Lebensraums der Rohrdommel finanziert werden. In der vierjährigen Laufzeit des Projekts werden Maßnahmen durchgeführt, die den Wasserstand der Brutgebiete sichern und wieder anheben. Neben den Rohrdommeln kommen die Arbeiten im Rambower Moor zum Schutz und zur Entwicklung der Feuchtgebiete auch noch vielen anderen Gewässerbewohnern zu Gute.
Einbindung der Anwohner
Ein Teil der Fördermittel wird für die Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt, um das Projekt bekannt zu machen und das Interesse am Schutz des Moores zu erhöhen. Durch Präsentation auf Dorffesten, Tagungen und auf Gemeinderatssitzungen wurde das Projekt den Bewohnern der vier Dörfer am Moor nähergebracht. Durch die Gründung von Arbeitsgemeinschaften werden Nutzer und Anlieger mit in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Studenten und Praktikanten erkunden das Moor
Studenten und Praktikanten, die mit unterschiedlichen Forschungsaufgaben im Moor befasst sind und im ehemaligen Pfarrhaus wohnen, recherchieren auch bei Dorfbewohnern und lassen sich von ihnen gerne in die Karten gucken. Anklang fanden auch die zur Besucherlenkung und Flächenpflege umgesetzten Maßnahmen. So wird der Bohlenweg inmitten eines Quellgebiets nicht nur von Touristen sondern auch von Bewohnern der Region genutzt.